Archiv der Kategorie: Natur, Sonne, Mond,

Das passiert schon mal!


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Guten Morgen Montag und Blogger. Nein, kein blauer Montag aber ein strahlend blauer Himmel. Schön ist das wenn einem die Morgensonne mit ihren Strahlen weckt, die Nase kitzelt.-

Letztens hatte ich meine Medikamente aus der Apotheke abholen wollen aber ein Medikament musste bestellt werden. Am Sonnabend nun wollte ich die bestellten Pillen abholen, die freundliche Apothekerin bracht mir dann auch ein großes Pillenpaket aber es waren nicht die richtigen. Konnte ich natürlich nicht abnehmen. Weil meine verschriebenen Tabletten nur im Zusammenhang mit der anderen Tablette als Ergänzung eingenommen werden dürfen. Also nur als Pärchen Wirkung zeigen. Manno, so ein Theater wegen eines vergessenen Kreuzchen auf dem Rezept.-

Ja und gleich noch ein Malheur. Manchmal schraube ich die Flaschen und Gläser nur ganz leicht zu, damit ich das, beim nächsten Gebrauch, besser auf drehen kann. Leider war das in diesem Fall eine Ölflasche aus Glas.

Kaput ist dies Flasche nicht gegangen beim Sturz nur umgefallen und etwas ausgelaufen. Den Deckel hatte ich in der Hand. Schöne Schmiererei auf den Vliesen in der Küche.-

Aber sonst ist alles in Ordnung.

Wünsche euch allen einen wunderbaren Tag,

L.G. erice-Lilo

 

Es ist kalt


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Wie der Mond zu seiner gelben Farbe kam

Bereits vor langer, langer Zeit, als auf der Erde noch Steinzeitmenschen und Mammuts hausten, stand der Mond schon am Himmel. Genauso wie heute schlief er tagsüber hinter den Wolken versteckt und schien nachts auf die Erde. Jedoch war er nicht so schön gelb, wie wir in ihn heute kennen, sondern blass und käsig.

Dem Mond war zu jener Zeit auch oft kalt. Er zitterte und klapperte mit seinen Zähnen, obwohl ihm ein Engelchen einmal einen langen weißen Schal und dicke Socken gestrickt hatte. Und eines Tages zog sich der Mond auch noch eine Erkältung zu. Er nieste und hustete so laut, dass man es bis zur Erde hinab hören konnte.

Die Menschen bekamen Angst, denn sie wussten ja nicht, dass der Mond einen Schnupfen hatte. Die Sterne blickten besorgt zur Erde hinab. „So kann es nicht weitergehen!“, raunten sie einander zu. Gemeinsam mit dem Mond überlegten sie hin und her, was sie denn tun könnten. Ein alter weiser Stern schlug schließlich vor, die Sonne um Rat zu fragen.

Gleich am nächsten Tag stand der Mond zwei Stunden früher auf als sonst, um die Sonne noch rechtzeitig vor ihrem Untergang zu treffen. Die Sonne freute sich sehr über den Besuch des Mondes. Sie war eine nette dicke ältere Dame, die viel lachte und schwatzte. Sie erzählte dem Mond viel davon, was sie tagsüber alles auf der Erde beobachtete. Der Mond merkte, wie ihn ein warmes und wohliges Gefühl durchströmte. Er begann heller und heller in einem satten, kräftigen Gelb zu leuchten. Ihm war gar nicht aufgefallen, wie einsam und leer er sich bislang gefühlt hatte.

„Natürlich!“ überlegte er. „Die Sterne erscheinen nur gemeinsam am Himmel, die Schäfchenwolken ziehen nur in Gruppen über das Land und sogar der Wind trifft sich des öfteren mit dem Sturm zum Kaffee.“

Seit jener Zeit sieht man übrigens immer wieder einmal den Mond am späten Nachmittag bei einem Pläuschchen mit der Sonne am Himmel stehen.
Eingesandt von B. Piegendorfer, Kumhausen

Meine Quelle

https://www.humana.de/bonus-mehr/gute-nacht-geschichten/wie-der-mond-zu-seiner-gelben-farbe-kam/

Ich denke,das ist nicht nur eine Kindergeschichte. Es ist viel mehr.

Nämlich:

Ein trauriger, kranker, einsamer Mensch, kann mit Gesprächen wieder FREUDE empfinden. Kann durch Unterhaltung und Geselligkeit wieder zum Leben zurück finden. Das ist gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig.  ZUFERSICHT!!!

Euch allen einen schönen Tag,

eure erice-Lilo

 

Gestern und Heute!


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Gestern
Gestern hatte ich einen Termin beim Augenarzt, da habe ich erst mal richtig schön verschlafen.  Dann ist mir in der Hektik meine Butterdose aus der Hand gefallen. Ergebnis: gebutterten Küchenboden und eine zerbrochene Dose. Glücklicher Weise hatte ich schon Porzellan gegen leichteres Plastik getauscht. Und die Krönung des Tages: Einen Zahn abgebrochen.  Da war der halbe Tag schon gelaufen. Der Augenarzt   war zufrieden, alles OK. Na, das ist ja schon mehr als ich erhofft hatte.
Anschließend bin ich noch ein Stück durch die Botanik gewandert. Meine Feststellung: Hier gibt es in diesem Jahr keinen bunten Herbst.

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Etwas Buntes  habe ich aber doch noch gefunden.
Ich finde,  dieses Zitat von Wilhelm von Keppler passend:
„Hundert kleine Freuden sind tausendmal mehr wert als eine große, wie ein sanft herabrauschender Regen tiefer ins Erdreich dringt als ein Wolkenbruch.“

Heute

Oh ja, jetzt zum Ohrenarzt und Morgen zum Zahnarzt und da freue ich mich schon drauf.
Schönen Tag euch ALLEN.

Der 11.11.18 Sonntagmorgen


Foto SonneNach dem ich wieder einmal eine Schlaflose Nacht verbracht habe, bereitete ich mir mein Frühstück, setzte mich ans Fenster und wußte genau warum ich jetzt, um 7:22 in meiner Küche saß.

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Diesen Sonnenaufgang sollte ich nicht verpassen.

Wunderschön ist es dem Tag beim Erwachen zu zusehen.

Wünsche euch einen angenehmen Sonntagnachmittag,

L.G.erice-lilo

 

Wochenrückblicke


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Ein Rückblick auf die vergangenen Tage, Wochen. Das waren *UNSERE* Urlaubs-und Wellnistag. Das schöne Wetter hat meine Freundin und mich zu einem kleinen Urlaub verleitet. Sonnige, annehmbare Temperaturen, was braucht der Mensch noch, wenn er Zeit zum Faulenzen hat? Gute Laune und Ideen. Am Mittwoch waren wir in unserem Hotel vor Ort, das schon so eine wunderbare Lage im Grünen hat. Alleine der Weg durch die etwas herbstlichen Parkanlagen dort hin ist es wert. Da waren wir Schwimmen, im Whirlpool und in den 4 verschiedenen Saunen.

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Wir haben gut gegessen und uns anschliessend im Garten die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Eben Wellness vom Feinsten.

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Jeden Tag eine schöne Wanderung durch die Botanik. Dabei haben wir uns über die vielen noch grünen Blätter an Sträuchern und an den Bäumen gefreut. Trotz der Regen armen Monate haben nur die Grünflächen sichtbar gelitten. Gleichzeitig muß ich zugeben dass, überall sehr viel Laub herum lag, liegt.-

Leider ab heute, ganz früh am Morgen habe ich wieder normale Urlaub DSC00696 (4)Arbeitstage, sehr schade. Aber was muss das MUSS. Hausfrauenpflichten die keiner erledigt hat und Behördenkram, MANNO!

Bei Behörden gestellte Anträge die abgelehnt wurden und natürlich Widersprüche schreiben. Nun ja, so ist das mit dem Leben. Nichts ist umsonst!

Bis nächstes mal und eine schöne Woche, L.G.

Pappel  Pappel

Aus der Jugendzeit.


Villa GRÜN 1960

Heiße Tage, kühle Nächte.

Wenn ich so auf das Jahr zurück schaue, besonders auf das Wetter, dann fühle ich mich in einen meiner jungen Lebensabschnitte zurück versetzt.

Berufsausbildung abgeschlossen, tollen ersten Arbeitsplatz und vor allem herrlich jung. Verliebt bis über beide Ohren. Die zweite aber trotzdem erste richtige große Liebe.

Heiratspläne aber keine Wohnung. Es gab einfach nichts und wenn dann war es das *LETZTE* und meistens auch noch viel zu teuer. Zum Beispiel ein 1 1/2 Zimmer Loch zum Hof. Das Haus stand abseits in einer verlassenen Gegend und es war ein Schlachthof. Schon die ganze Gegend roch nach totem Fleisch. Ekel schüttelt mich heute noch bei der Erinnerung.-

Wir suchten lange und dann kam meine Kollegin und gab mir eine Adresse. Sie machte keine Angaben wünschte mir, uns viel Glück.

Der Verwalter war ein komischer Typ, Rechtanwalt. Streng fast militärisch stellte er mir seine Fragen. Einkommen, Ehemann, Elternhaus. Nun er war zufrieden nur er wollte ehe ich, wir den Mietvertrag bekamen, eine Heiratsurkunde sehen.

Das war nicht zuviel verlangt, hatten wir sowieso vor. Zur Besichtigung hatte ich zwei Schlüssel mitbekommen

Dann sahen mein Verlobter und ich uns das Objekt an. Das Ganze war zu Fuß zu erreichen und wir hatten überhaupt keine Idee was da auf uns wartet. Vorher muß ich noch sagen, mein Arbeitsplatz war in einer Gartenstadt, Außenbezirk von Berlin und dort sollten wir unsere Chance bekommen.

So und dann standen wir da und waren total verblüfft, erstaunt, erfreut, auch skeptisch nach den ganzen Fehlschlägen unserer Wohnungssuche.

Wir standen vor dem Zaun eines Grundstücks mit hohen Kiefern- und Tannenbäumen, einem Plattenweg aus wunderbaren Natursteinen, links und rechts von Wiesen umgeben. Mehr konnten wir nicht sehen. Zuerst dachten wir dass wir an der verkehrten Adresse waren. Aber nein wir probierten den großen alten Schlüssel und der passte ins Schloss. Ich kann es heute noch nicht beschreiben, dieses Glücksgefühl, sagenhaft war das. Wir genossen jeden Schritt den wir in den Garten machten. Dann sahen wir unser , vielleicht, neues zu Hause. Rotbraun, viereckig, Flachdach und aus Holz. Es war schlichtweg eine Laube. Oder wie es damals auch genannt wurde, ein Behelfsheim. Gebaut für ausgebomte Famlien. Das Grundstück war riesig. Bäume , Wiesen, Büsche. Die Laube sahen wir uns dann an und waren überrascht. Freude ergriff uns, bei dem Gedanken DAS alles vielleicht zu bewohnen.

Es gab eine Veranda mit großen Fenstern nach drei Seiten und anschließend einen kleinen Wohnraum. Da gab es zwei kleine Fenster, eines mit der Sicht nach vorne in den Garten und das ander nach hinten zum Obstgarten.

Im Zimmer war ein kleiner eiserner, modernerer Offen. In der Verander hatte man eine Geschirrspühle und einen E-Herd aufgestellt. Dann war der Anbau nur vom Garten zu erreichen mit einem Klo. Dazu gehörte zu dieser Zeit eine Sickergrube die regelmäßig entleert werden mußte.

Das Ganze war einfach für uns perfekt. Gleich am nächsten Morgen bestellten wir das Aufgebot. Das ging recht schnell. Der Beschleunigungsgrund war unser Nachwuchs, von dem ich am Tag vorher erfahren hatte.

Gleich am nächsten Tag unterzeichneten mein Verlobter und ich unseren ersten Mietvertrag. Ja das war für diese Zeit und uns so ein Glück, wir konnten es kaum fassen.

Meiner Kollegen erstattete ich Bericht. Sie war sehr erfreut auch weil wir nun in nächster Nachbarschaft wohnten. Sie Bewohnte in der Nachbarwilla ein möbliertes Zimmer.

Ja was mich jetzt so an diese vielen, schönen Jahre erinnert ist der Sommer in diesem Jahr. Es war damals auch so lange heiß und wir genossen den herrlichen Garten, den Schatten unter den Bäumen, die vielen Blumen und Blüten. Genau wie jetzt in meiner kleinen Wohnung mit dem MINI- Garten. Nur raus gehen und es ist grün.

Vil Sprenger 1961 Der Rasen bekommt Wasser und

die Kinder eine Erfrischung

Wünsche euch alles Schöne,

L.G.erice-Lilo

 

Entlich Regen und zwei Fragen!


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Ist das eine Blume?

Gestern war`s:

Zuerst türmten sich die grauen und schwarzen Wolken zu riesigen Bergen auf vermischten sich mit den hellen schön Wetter Wolken, verschlangen sie und wurden ein Gewitter. Das sich mit einem heftigen Donnerschlag meldete. Dann prasselten die großen Tropfen gegen die Küchenfenster. Es war einfach toll.Wunderbar! Auf dem Balkon konnte ich das so richtig genießen.-

Jetzt noch eine Frage an euch:

Wo kann ich, oder besser meine Freundin ihr schon im Verlag erschienendes Buch, hier im Web, veröffentlichen? Ich habe schon versucht finde aber nicht das gewünschte.

Zweite Frage:

Gefällt euch diese oben abgebildete Blüte? Oder ist das keine?

Ich grüße euch bei einer angenehmen Temperatur von 18°C um 13:11

L.G erice-lilo

 

Hausmittel


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Habt ihr sicher schon gewusst.

Hausmittel, sind, zur richtigen Zeit eingesetzt die erste Hilfe. Denn Nachts, am Wochenende und zu den Feiertagen, wenn so schnell kein Arzt zu erreichen ist. Natürlich nur wenn es, zum Beispiel um Schmerzen geht, von denen ich weiß wo durch sie entstanden sind. Durch Überbelastung an Händen und Füssen. Bei einer Erkrankung bei der man nicht mehr alles tun kann.

Der lange Rede kurzer Sinn, ich konnte heute Nacht mit einfachen Mitteln meine Schmerzen lindern. Feuchtwarme Wickel über Nacht. Das hatte mir vor Jahrzehnten ein Kinderarzt (Notarzt) empfohlen. Da hatte ich Furunkel in den Gehörgängen und wahnsinnige Schmerzen. Mein Mann wurde zur Apotheke geschickt während dessen kochte der Arzt mir zwei Pellkartoffeln, echt gut. Er zerdrückte sie und legte sie mir auf meine Ohren. Das verschaffe mir augenblicklich Linderung.

Warum: Die feuchte Wärme wirkt gegen die Entzündung, lindert den Schmerz.

Gegen Morgen kamen dann die inzwischen besorgten Ohrentropfen zur Heilung dazu.

Das ist ein Tip, Hausmittel ja , aber sie ersetzen nicht den Gang zum Arzt.

Was auch bei Gliederschmerzen hilfreich sein kann, das sind *Ölwickel*, am besten über Nacht.

Allerdings sind damit keine Schmerzen im Bauch und Magenbereich gemeint.

Da ist Vorsicht angesagt!!!

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Gestern Abend 21.30 Vollmond

 

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Eine Wolke startet …

 

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Eine Wolke hebt ab …

 

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Immer die gleiche Wolke, kein Witz!!!

 

Noch ein paar Bilder mit Sonnenschein und einer eigenwilliger Wolke, für den Tag,

bitte kommt gut über die Runden, l.G.

 

 

Mai!


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Der  Wonne Monat Mai war  bisher der schönste Monat im Jahr. Das hat sich , wie wir wissen, alles verschoben. Deshalb weiß ich zur Zeit überhaupt nicht was ich von diesem Monat zu erwarten habe. Bleibt er warm und sonnig? Oder wird er  kalt und regnerisch?
Wenn morgens die Sonne so schön scheint, nehme ich gerne auf dem Balkon mein Sonnenbad. Meine Ausweichmöglichkeit. Denn ,  wenn  meine kleine, bescheidene Behausung im hellen Sonnenlicht erstrahlt  bekomme ich, seit neuestem, eine Kriese.  Jedes Staubkorn ist zusehen. Früher hat mich das nicht gestört oder ich habe es nicht gesehen.
Gut sehen können kann ganz schön stressig sein. Ich will mich aber nicht beklagen. Im Gegenteil ich bin dankbar. Muß nur damit umgehen lernen. –
Ich denke, ich sollte  einfach die Augen zu machen und den Staub  vergessen. Wirklich, sonst werde ich noch zum Sklaven meiner vier Wände und zum Putzteufel.

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Der zweite Tag im Mai zeigte  sich heute Morgen sonnig. Jetzt etwas später hat der Himmel für uns einen Wolkenteppich ausgerollt.

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Auch gut mache ich etwas anderes. Bloggen! –
Mal sehen wie sich der Tag noch entwickelt.
Wünsch euch einen schönen Tag.

L.G. erice-Lilo  sonstiges_11f24f06552dd418f9c6874bd72fbd92 (1)

Wer schmeißt denn da?


 

DSC00434Wer tut denn so was?

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Gestern am Nachmittag, nach dem Sonnenbad, bewölkt es sich etwas. Ich wollte noch ein wenig unter die Menschen. Irgendwie war ich schon den ganzen Tag *rammdösig* nicht so ganz wach. Gestiefelt und gespornt öffnete ich eben meine Wohnungstür, da Klingelt es. Es war meine bestellte Wasserlieferung. Hatte ich ganz vergessen.-

Flaschen abgenommen und bezahlt. Der Mann ging schon zum Fahrstuhl und ich ergriff meine Umhängetasche, schloss die Tür ab und eilte ihm nach.-

DSC00436Langsam schlenderte ich, fünf Min. später auf unserem neuen Pracht Weg. Ganz unerwartet streifte etwas mein Bein und fiel zu Boden. Neben mir lag eine abgetragene Filzpantiene (Pantoffel). Meine Augen suchen nach dem Urheber, denn es mußte ein Mensch nach mir geworfen haben. Nichts zu sehen. Von einem Balkon oder aus einem Fenster konnte das Geschoß nicht geflogen sein. Es sei denn es war ein provie Werfer. Etwas irritiert kickte mein Fuß den Pantoffel an den Wegrand. In Gedanken versunken setzte ich meinen Weg ins Zentrum fort.-

Natürlich ist mir da noch eingefallen, dass ich etwas aus der Drogerie benötige. Ich holte mein Meersalz, stellte mich an der Kasse an. Schweigend standen die Kunden vor mir in der Schlange. Da, ganz plötzlich und so laut, dass alle erschreckt zusammen zuckten. Schrill und laut erklang so etwas wie eine gekrächste Melodie, Gesang war das auch nicht. „Heißa, yippie, yippie jaieeeee“… und das wiederholte sich mehrere male. Schlimm war das. In der Reihe vor mir stand ein noch jüngerer Mann und nestelte an seiner Hosentasche herum. Es erschien mir wie eine Ewigkeit bis er sein Handy in die Hand bekam und uns mit einem Knopfdruck erlöste. Nun ich kann es nicht leugnen. Jetzt war ich richtig wach.-

Auf dem nach Hause Weg dachte ich wieder über den Pantoffel nach. Der lag noch an der gleichen Stelle und mir kam das Ding auf einmal sehr bekannt vor. Aber nein! Das war ganz unmöglich! Vorsichtshalber nahm ich das Geschoß mit. stellte dann in der Wohnung, verblüfft fest: Es war mein Eigentum und passte zu dem anderen.

DSC00460Meine Erklärung die ich fand war diese:“ Meine Umhängetasche hatte ich auf der Truhe im Flur abgelegt. Der Lieferant benötigte Platz für die Flaschen und ich stellte meine Tasche auf dem Boden ab. Ein Klettverschluss an der Tasche ergriff dabei wohl den Pantoffel, ohne dass ich es in der Eile bemerkte.

Nun den Rest könnt ihr euch sicher denken.

erice-Lilo

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