Archiv für den Monat August 2018

Es stinkt nach Rauch


Feuer Rosental DSC00635

10:30 – bin auf dem Balkon Blumenpflege und Sonnenbaden.

Da rieche ich Rauch und…. sehe in der Ferne Rauchschwaden in die Höhe steigen. Es brennt. Martinshörner von Feuerwehren höre ich schon öfter einmal aber heute fahren sie ins nahe gelegene Dorf Rosental.

Rosental Feuer DSC00638 (3)

Irgend * ETWAS* ist da in Flammen aufgegangen. Keine Ahnung ob es eines der Geschäfte ist oder ob es ein privates Haus getroffen hat . Jedenfalls stinkt es. Hoffen wir mal, dass es keinen Armen getroffen hat.

L.G.erice-Lilo

 

Aus der Jugendzeit.


Villa GRÜN 1960

Heiße Tage, kühle Nächte.

Wenn ich so auf das Jahr zurück schaue, besonders auf das Wetter, dann fühle ich mich in einen meiner jungen Lebensabschnitte zurück versetzt.

Berufsausbildung abgeschlossen, tollen ersten Arbeitsplatz und vor allem herrlich jung. Verliebt bis über beide Ohren. Die zweite aber trotzdem erste richtige große Liebe.

Heiratspläne aber keine Wohnung. Es gab einfach nichts und wenn dann war es das *LETZTE* und meistens auch noch viel zu teuer. Zum Beispiel ein 1 1/2 Zimmer Loch zum Hof. Das Haus stand abseits in einer verlassenen Gegend und es war ein Schlachthof. Schon die ganze Gegend roch nach totem Fleisch. Ekel schüttelt mich heute noch bei der Erinnerung.-

Wir suchten lange und dann kam meine Kollegin und gab mir eine Adresse. Sie machte keine Angaben wünschte mir, uns viel Glück.

Der Verwalter war ein komischer Typ, Rechtanwalt. Streng fast militärisch stellte er mir seine Fragen. Einkommen, Ehemann, Elternhaus. Nun er war zufrieden nur er wollte ehe ich, wir den Mietvertrag bekamen, eine Heiratsurkunde sehen.

Das war nicht zuviel verlangt, hatten wir sowieso vor. Zur Besichtigung hatte ich zwei Schlüssel mitbekommen

Dann sahen mein Verlobter und ich uns das Objekt an. Das Ganze war zu Fuß zu erreichen und wir hatten überhaupt keine Idee was da auf uns wartet. Vorher muß ich noch sagen, mein Arbeitsplatz war in einer Gartenstadt, Außenbezirk von Berlin und dort sollten wir unsere Chance bekommen.

So und dann standen wir da und waren total verblüfft, erstaunt, erfreut, auch skeptisch nach den ganzen Fehlschlägen unserer Wohnungssuche.

Wir standen vor dem Zaun eines Grundstücks mit hohen Kiefern- und Tannenbäumen, einem Plattenweg aus wunderbaren Natursteinen, links und rechts von Wiesen umgeben. Mehr konnten wir nicht sehen. Zuerst dachten wir dass wir an der verkehrten Adresse waren. Aber nein wir probierten den großen alten Schlüssel und der passte ins Schloss. Ich kann es heute noch nicht beschreiben, dieses Glücksgefühl, sagenhaft war das. Wir genossen jeden Schritt den wir in den Garten machten. Dann sahen wir unser , vielleicht, neues zu Hause. Rotbraun, viereckig, Flachdach und aus Holz. Es war schlichtweg eine Laube. Oder wie es damals auch genannt wurde, ein Behelfsheim. Gebaut für ausgebomte Famlien. Das Grundstück war riesig. Bäume , Wiesen, Büsche. Die Laube sahen wir uns dann an und waren überrascht. Freude ergriff uns, bei dem Gedanken DAS alles vielleicht zu bewohnen.

Es gab eine Veranda mit großen Fenstern nach drei Seiten und anschließend einen kleinen Wohnraum. Da gab es zwei kleine Fenster, eines mit der Sicht nach vorne in den Garten und das ander nach hinten zum Obstgarten.

Im Zimmer war ein kleiner eiserner, modernerer Offen. In der Verander hatte man eine Geschirrspühle und einen E-Herd aufgestellt. Dann war der Anbau nur vom Garten zu erreichen mit einem Klo. Dazu gehörte zu dieser Zeit eine Sickergrube die regelmäßig entleert werden mußte.

Das Ganze war einfach für uns perfekt. Gleich am nächsten Morgen bestellten wir das Aufgebot. Das ging recht schnell. Der Beschleunigungsgrund war unser Nachwuchs, von dem ich am Tag vorher erfahren hatte.

Gleich am nächsten Tag unterzeichneten mein Verlobter und ich unseren ersten Mietvertrag. Ja das war für diese Zeit und uns so ein Glück, wir konnten es kaum fassen.

Meiner Kollegen erstattete ich Bericht. Sie war sehr erfreut auch weil wir nun in nächster Nachbarschaft wohnten. Sie Bewohnte in der Nachbarwilla ein möbliertes Zimmer.

Ja was mich jetzt so an diese vielen, schönen Jahre erinnert ist der Sommer in diesem Jahr. Es war damals auch so lange heiß und wir genossen den herrlichen Garten, den Schatten unter den Bäumen, die vielen Blumen und Blüten. Genau wie jetzt in meiner kleinen Wohnung mit dem MINI- Garten. Nur raus gehen und es ist grün.

Vil Sprenger 1961 Der Rasen bekommt Wasser und

die Kinder eine Erfrischung

Wünsche euch alles Schöne,

L.G.erice-Lilo

 

Rentner werden ist nicht so schwer


Litfaßsäule (1)

Sie, diese alte Litfaßsäule hat keine Probleme mehr, sie wurde schon lange entsorgt.

Rentner werden ist nicht so schwer,

Rentner sein dagegen sehr!

Die Zeit der Möglichkeiten.

Es ist zur Zeit eine Zeit, in der es viele Möglichkeiten gibt.

Ich greife mir heute wieder mal die Rentnerinnen und Rentner heraus. Gut, die Frage was sie den ganzen Tag tun hatten wir schon. Ganz abgesehen davon, dass sie alles sehr viel langsamer tun, nein, sie müssen sich auch mit dem älter werden beschäftigen. Mit dem Thema älter werden und den neuen Problemen, die auf sie zu kommen.

Am Morgen, mehr oder wenige gut ausgeruht und im noch Ruhestand im Bett, nimmt man sich für den Tag so einiges vor. Nach dem Frühstück zubereiten und dem Genuß kommen die täglichen Verrichtungen im Haushalt, die Körperpflege das Einkaufen und vielleicht noch wichtige Termine dazu.

Von Tag zu Tag werden diese ganzen Aufgaben immer anstrengender. Das Laufen fällt draußen immer schwerer. Gegenstände Tragen oder Zufassen. Die kleinsten Aufgaben werden zum Problem.

Aber heute gibt es Möglichkeiten um sich den Umgang mit Problemen bei vielen Aufgaben zu erleichtern. Kleine Helfer sowie besondere Öffner von Gläsern und Flaschen und so weiter. Lach, es gibt auch andere Probleme, zum Beispiel Küchenarmaturen. Nicht in jedem Haushalt ist immer alles neu, modern. Wenn das ALTE noch seine Dienste tut, wird es nicht immer verändert. Ist letztendlich auch eine Frage des Geldes.

Über meine Küchenarmatur, hatte ich schon mal am *04.03.2018* in meinem Beitrag *RENTNER, PANIONÄRE was tun sie* geschrieben.

Ich bekam von der K-Kasse keinen Zuschuss. Die Begründung, dass ich keinen Schwerbehinderten Ausw. mit Marke und auch keinen Pflegegrad hatte, hat mich sehr verärgert. Ich nehme nur Hilfen in Anspruch, wenn ich sie wirklich benötige.

Meiner Verärgerung machte ich mit einem Widerspruch und einer ergänzenden Beschwerde Luft. Die Reaktion auf meine Beschwerde kam prompt.

Ich erspare euch Einzelheiten.

Gleich im Anschluß daran stellte ich mehre Anträge. So auch auf einen Pflegegrad.

Der lange Rede kurzer Sinn: Ich habe einen Pflegegrad bekommen. Jetzt habe ich die Möglichkeit, mir die Hilfen zu beschaffen, die ich als Erleichterung benötige.

Ja, und jetzt gehöre ich auch zu den *ROLLENDEN RENTNERN.* Ungerne aber ich kann besser ohne Begleitung, Hilfe das Haus verlassen.

Was ich noch bemerken möchte ist, bloß nicht so schnell aufgeben.Wenn eine Stelle ablehnt, dann kann eine andere Stelle ja sagen.

Schönes W.E. erice-Lilo