Archiv für den Monat April 2018

Wandertag und so!


 

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Am Donnerstag mußte ich mal ins Grüne. Alleine ist nicht immer gut. Deshalb nehme ich euch einfach mit raus. Wetter wechselhaft und windig. Ich war dem Frühling oder besser dem Monat Mai auf der Spur. Stimmt, es ist noch April. Die Natur ist dem Kalender schon voraus. Eben wie im Mai. Erstaunlich, keine Ahnung wann der Flieder Knospen entwickelt hat. Jetzt steht er in voller Blüte. Genau wie die Kastanienbäume. Einfach toll. Zwei Bänke umgeben von den Fliederbüschen gibt es hier am „Haus weg“. Schöner Platz, der auch oft von müden Wanderern genutzt wird. Mit gezückter Kamera versuchte ich von der Blütenpracht Fotos zu machen. Bei dem Wind nicht so leicht. Die Leute, die dort pausierten, rückten zur Seite um mir etwas mehr Platz für mein Vorhaben zu geben. Der Herr war sogar bereit, mir ein paar Zweige abzuschneiden. Lehnte ich aber ab. Der steht keine zwei Stunden im Raum in der Vase. Da hängen doch sofort die Köpfe. Die vier Personen verwickelten mich in eine kurze, nette Unterhaltung. Etwas später verabschiedete ich mich.

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Es wurde recht dunkel am Himmel. Ein heftiger Regenschauer ließ nicht lange auf sich warten. Glücklicher Weise hatte ich eine Wetterjacke an.

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Der Schauer hatte anscheinend, diese Hummel, in ihrem Flug vom Himmel geholt. Nun ja, da flog sie hin als sei nix passiert. Umweltverschmutzung im Graben.-

Auf meinem Rückweg ging ich in unser Fachgeschäft. Ich wollte klären, weshalb das Telefon(Festnetz) so oft nicht funktionierte. Ich hatte es mitgenommen und zeigte es dem Mann beim Servis. Sofort nahm er den Deckel vom Hörer ab, prüfte die AKKUS oder BATTERIEN, wie ich sie nenne. Sie waren einfach leer. Kein Wunder also wenn nichts mehr ging! –

Freitag waren Arzttermine, muß auch mal sein. –

Gestern war “ ALLES Tag. Zuerst gründlich Wochenendputz, danach Einkauf. Wieder zu Hause erst mal Pause eingelegt, dann noch Kochen. Danach noch eine kleine Pause auf dem Balkon, dabei den Mond eingefangen.

DSC00480 (2)Ein ausgefüllter Tag neigte sich dem Ende zu und so wie ich es mir vor Fernseher bequem gemacht hatte, da war ich auch schon eingeschlafen. Lustig, mitten in der Nacht erwacht und alles aus gemacht.Bild 156Katze  mit Heuschnupfen!

Mahlzeit, schönen Sonntag L.G.

 

 

 

Wut, sauer oder…


 

 

Meine Spatzen

Jaa___aa die Spatzen pfeifen es vom Dach!!!

 

„Dröge in de Börne“ oder vergesslich könnte man das auch nennen, liegt bestimmt am Wetter, es stürmt auf einmal, aber die Sonne lacht dazu.

Hatte mir mein Geschirr zum Abwaschen zu recht gestell, nun das habe ich ganz vergessen.

Außerdem sehr verärgert. Telefon Festnetzanschluß! Nur noch Müll! Bei jedem zweiten Telefonat von draußen oder mein Anruf, bricht die Verbindung ab oder kommt nicht zu Stande. Muß ich jetzt immer mit dem Handy telefonieren? Was machen diese Unternehmer nur mit uns??? Ich weiß ich bin nicht die Erste, nicht die Einzige die sich mit diesem Müll herumärgert. Habe im Internet so viele Klagen darüber gelesen, dass ich mich nur noch wundern kann dass die mit so vielen Pannen Leben können oder sich mal dafür schämen!!! Wir werden doch richtig ausgenutzt! Bin einfach nur noch sprachlos!!! Manno!!!-

Schön ist es, dass die Schwalben schon da sind.

Meine SchwalbeL.G.erice-Lilo

 

Wer schmeißt denn da?


 

DSC00434Wer tut denn so was?

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Gestern am Nachmittag, nach dem Sonnenbad, bewölkt es sich etwas. Ich wollte noch ein wenig unter die Menschen. Irgendwie war ich schon den ganzen Tag *rammdösig* nicht so ganz wach. Gestiefelt und gespornt öffnete ich eben meine Wohnungstür, da Klingelt es. Es war meine bestellte Wasserlieferung. Hatte ich ganz vergessen.-

Flaschen abgenommen und bezahlt. Der Mann ging schon zum Fahrstuhl und ich ergriff meine Umhängetasche, schloss die Tür ab und eilte ihm nach.-

DSC00436Langsam schlenderte ich, fünf Min. später auf unserem neuen Pracht Weg. Ganz unerwartet streifte etwas mein Bein und fiel zu Boden. Neben mir lag eine abgetragene Filzpantiene (Pantoffel). Meine Augen suchen nach dem Urheber, denn es mußte ein Mensch nach mir geworfen haben. Nichts zu sehen. Von einem Balkon oder aus einem Fenster konnte das Geschoß nicht geflogen sein. Es sei denn es war ein provie Werfer. Etwas irritiert kickte mein Fuß den Pantoffel an den Wegrand. In Gedanken versunken setzte ich meinen Weg ins Zentrum fort.-

Natürlich ist mir da noch eingefallen, dass ich etwas aus der Drogerie benötige. Ich holte mein Meersalz, stellte mich an der Kasse an. Schweigend standen die Kunden vor mir in der Schlange. Da, ganz plötzlich und so laut, dass alle erschreckt zusammen zuckten. Schrill und laut erklang so etwas wie eine gekrächste Melodie, Gesang war das auch nicht. „Heißa, yippie, yippie jaieeeee“… und das wiederholte sich mehrere male. Schlimm war das. In der Reihe vor mir stand ein noch jüngerer Mann und nestelte an seiner Hosentasche herum. Es erschien mir wie eine Ewigkeit bis er sein Handy in die Hand bekam und uns mit einem Knopfdruck erlöste. Nun ich kann es nicht leugnen. Jetzt war ich richtig wach.-

Auf dem nach Hause Weg dachte ich wieder über den Pantoffel nach. Der lag noch an der gleichen Stelle und mir kam das Ding auf einmal sehr bekannt vor. Aber nein! Das war ganz unmöglich! Vorsichtshalber nahm ich das Geschoß mit. stellte dann in der Wohnung, verblüfft fest: Es war mein Eigentum und passte zu dem anderen.

DSC00460Meine Erklärung die ich fand war diese:“ Meine Umhängetasche hatte ich auf der Truhe im Flur abgelegt. Der Lieferant benötigte Platz für die Flaschen und ich stellte meine Tasche auf dem Boden ab. Ein Klettverschluss an der Tasche ergriff dabei wohl den Pantoffel, ohne dass ich es in der Eile bemerkte.

Nun den Rest könnt ihr euch sicher denken.

erice-Lilo

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Ausmisten!


 

DSC00454Wenn das Wetter so schön und trocken wie jetzt ist, dann mache ich auch meinen Frühjahrsputz in den Schränken. Zur Zeit bin ich beim Kleiderschrank angekommen. Auf dem Balkon steht ein hoher Kleiderlüfter. Sieht aus wie so ein kleiner, gebräuchlicher Wäschetrockner, nur eben höher und länger. Das Ding ist schon uralt aber ich möchte ihn nicht missen. Sommer wie Winter dient mir der Ständer auch zum Wäsche trocknen. Zum Lüften der Garderobe einfach unverzichtbar. Jedes Jahr kommen dann auch Erinnerungen, an die gemeinsame Zeit mit Opa(meinem Mann) zum Vorschein. Da ist der weiße Faltenrock. Opa scherzte immer, wenn ich den trug. Lachend meinte er: „Den solltest du noch nicht tragen. Der passt doch viel besser zu dir, wenn du ein paar Falten im Gesicht hast. Dann steht dir der Rock besser, steht dir besser zu Gesicht.“

Natürlich wasche ich dann auch noch dieses oder jenes Stück noch einmal durch. So auch am Freitag. Aus irgend einem Grund ging ich ins Bad und wäre beinahe ausgerutscht. Das Bad stand unter Wasser. Manno!!! So eine Pleite. Schnell alle Wischtücher und Handtücher auf dem Baden verteilt. Maschine aus, gewischt und gewischt. Dann Ursachenforschung betrieben. Das Wasser war an der einen Seite aus der Maschiene gelaufen.

DSC00415Übergelaufen aber weshalb? Klasse ich fand den Übeltäter. Ich war das. Hatte beim Maschiene säubern den roten Über- oder- Verteiler Stöpsel vergessen. Der ist notwendig, beim Weichspüler Einspülen. Klasse, wenn man nicht aufpasst, dann passiert so etwas eben. Na, den Boden brauchte ich nun auch nicht mehr wischen.

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Blütenzauber zum Sonntagmorgen


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Gefunden

Ich ging im Walde
So für mich hin,
Und nichts zu suchen,
Das war mein Sinn.

Im Schatten sah ich
Ein Blümchen stehn,
Wie Sterne leuchtend,
Wie Äuglein schön.

Ich wollt es brechen,
Da sagt es fein:
Soll ich zum Welken
Gebrochen sein?

Ich grub’s mit allen
Den Würzlein aus.
Zum Garten trug ich’s
Am hübschen Haus

Und pflanzt es wieder
Am stillen Ort;
Nun zweigt es immer
Und blüht so fort.

 Johann Wolfgang von Goethe

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Ich freue mich euch meinen Blütenzauber zu zeigen. Vielleicht gefällt es euch?

Schönen Sonntag,

L.G.erice-lilo

Ja, ER ist da!


 

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Der Frühling.

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Lustig, hell kommt er angerannt

mit fröhlich heiterem Vogel ´Sang

er kommt mit all seiner bunten Pracht

lange haben wir an ihn gedacht

jetzt endlich ist er erwacht

er strahlt, leuchtet, jubelt, lacht:

,,Jetzt ist er hier, ehe wir es gedacht!“

Zuerst: Am Abend das Gewitter und der Regen.

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Dann am Morgen der Nebel.

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Und dann der Blaue Himmel, heller Sonnenschein.

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Jetzt sprießt, nein explodiert die Natur. Mit seinem Füllhorn ist der Frühling eingekehrt. Bunt und schön.

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Mensch und Tier genießen die Wärme. Ich genieße auch meinen bepflanzten MINI-Garten, bei 25° C im Schatten.

 

DSC00428Wundervoll mit einem Buch im Liegestuhl. Vor ein paar Wochen hatte ich davon geträumt und nun ist der Traum wahr geworden. Was gibt es schöneres als gut Sehen zu können? Na ja es gibt schon noch anderes schönes.

Ich wünsche euch auch Freude an dem herrlichen Wetter

und an dem Salat Rezept: Mein „spezieller“ Frühlingssalat gegen „Frühjahrsmüdigkeit“!

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Zutaten: Hauptbestand: Feldsalat, Banane, grüne Gurke, bitte raspeln. Andere Zutaten: Rosinen, Mandeln, Nüsse, Kürbiskerne. Abschmecken: Etwas Meersalz, geröstete Zwiebeln und Pflanzen-oder Nussöl.

L.G. erice-Lilo

 

 

 

Dem Frühling auf der Spur.


 

FrühblüherEin paar wundervolle, sonnige Tage hat uns der Frühling gebracht. Hat sich bisher von seiner besten Seite gezeigt. Heute nun suche ich den Frühling draußen. Wie sieht es da aus?

Zuerst allerdings stelle ich mir die Frage: Was sollte ich anziehen? Suchend stehe ich vor dem Kleiderschrank und sichte, suche, verwerfe und bin total unentschlossen. Eher etwas leichtes? Etwas wärmeres? Dieses oder doch nur eine leichtere Jacke? Nach einer Ewigkeit hatte ich die Lösung. Etwas leichtes unter der wärmeren Jacke.

DSC00410Sehr bald bemerkte ich dann im freien, in der Sonne war die Jacke zu warm, also ausgezogen und über dem Arm getragen. Nur bis zum nächsten Schatten, da war es mit dem leichten Wind wieder zu frisch. Manno, was für ein Quatsch. Jacke an und eben mal etwas schwitzen. –

Dann der erste blühende Frühlingsbote, Forsythien. Herrlich goldgelb leuchten die Blüten in der Sonne am Strauch. Dann der neue Weg, es läuft sich ganz wunderbar und wie ich sehe, wird die Böschung jetzt auch mit einem Rasenteppich begrünt. Oh Wunder eine Bank gibt es auch. Ja, leider wurden so viele Bänke aus dem Park und am Marktplatz entfernt. Von wem auch immer, die fehlen doch sehr.

Die Menschen sind alle heute wieder sehr freundlich, verbreiten gute Laune, Grüßen. Nach dem meine kleine Runde beendet ist, möchte ich mir einen Kaffee gönnen. Am Brunnenplatz, wie zu „OPAS“ Zeiten, kleine Gespräche führen, eben so etwas ähnliches wie Sozialising machen.

DSC00411Das war bei dem Anblick der Menge sonnenhungriger Menschen einfach aussichtslos. Gut dann eben nicht. Nein, ich hatte keine Lust mich da noch irgendwo auf eine Bank dazwischen zu Quetschen. Dem Geschrei, Gekreische der tobenden Kinder, dem Gebrülle, Gemecker der Mütter oder Väter ausgesetzt zu sein. Die „Kurzen“ haben lange Weile, deshalb scheuchen sie die armen Tauben herum, die einem beinahe ins Gesicht flattern. Bei dem ganzen herum Gerenne kommt es vor, dass der Eine oder Andre hinfällt, sich Knie, Händchen oder auch das Gesicht aufschlägt. sie laufen blind vor Eifer den Passanten vor die Füße. Mir ist nicht klar, warum die wunderbaren Spielplätze mit Turngeräten und Sandkästen nicht benutzt werden. So schön im Grünen nur ein paar Schritte weiter und mindesten drei Plätze im Umkreis. Warum tun sie sich und ihren Kinderchen das bloss an? –

DSC00406Zuhause auf dem Balkon ist es zur Zeit doch am schönsten. Genau dahin mache ich mich auf den Weg. Mit einer schönen Tasse, allerdings doch lieber mit Kakao und dem kleinen „KiezKurier“ ist der Nachmittag dann erst mal gelaufen.

Wünsche euch einen schönen entspannten Abend, eine gute Nacht, ein frohes Erwachen und guten Start in die neue Woche,

L.G.erice-Lilo

 

 

 

Ostern, aus unserer Kinderzeit


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Es war das Jahr 1947, unser Vater war glücklicher Weise schon nach Hause gekommen. Nicht alle hatten den Krieg und so weiter so früh hinter sich lassen können.

Es war Ostern und es gab nichts zu kaufen. Einige Leser werden das sicher wissen. Nicht so wie heute. Doch, es gab Lebensmittelkarten. Im Garten hatten wir Kürbisse und auch schon vier Hennen und einen Hahn. Am Tage waren die fünf in unserem Garten hinter dem Haus, Nachts auf dem Hängeboden im Bad.

Unsere Mutter stand am Abend und Nachts, so wie zu allen Feier- und Geburtstagen, auch vor Ostern in der Küche. Wir lagen schon lange in unseren Betten, weilten im Traumland. Da wurden aus Mehl, Zucker und Margarine, Kuchen gezaubert und Gebäck.

Dann kam Ostern und wir wußten nicht viel über den Brauch „Ostereier“ zu suchen. Also fehlte uns nichts als wir zum Frühstück aus den Betten krabbelten. Den Vormittag verbrachten wir Kinder mit Spielen. Dann nach dem Mittagessen ging es raus in die Natur. Der älteste Bruder war schon 13Jahre alt, ich vier Jahre jünger und dann kamen die beiden Kleinen mit 6 und 3 Jahren. Bei diesem Ausflug ging unser Vater ein paar Schritte schneller. Wir waren mit „Einkriegen spielen“ beschäftigt, bemerkten nichts. Aus seinen Taschen holte er dann die vorbereitet Ostereier und versteckte sie am Wegesrand. Fein säuberlich in Zeitungspapier eingewickelt. Diese Kleinen Zeitungen gab es wöchentlich beim Lebensmittel Händler, bei jedem Einkauf, gratis dazu.

Dann nach einer kleinen Weile bat uns unsere Mutter nach blühen Feilchen zu suchen. Wir sprangen auch gleich los. Jeder wollte der erste sein, der ein blühendes Veilchen sieht. Pflücken durften wir sie aber nicht.

Ganz unerwartet brüllte unser Vater los und rannte hinter einem Jungen hinter her. Der war aber so flink in den Büschen verschwunden, dass er ihn nicht mehr erwischte. Dabei war unser Vater richtig sportlich. Verärgert meinte er, wir sollten mal nach sehen ob wir ausser Blumen noch etwas anderes finden. Ja wir fanden, mit Hilfe der Eltern, unsere ersten Osternester. Leider nur drei. Das vierte hatte der fremde Junge uns gestohlen. Bei der nächsten Bank durften wir nachsehen und hatte viel Freude an den gebackenen Osterhäschen und den bunt bemalten Eiern. Es wurde natürlich gerecht geteilt. Sollte keiner leer ausgehen.

Henne und Haas`

(© Monika Minder)

Es lag vorm Haus im grünen Gras die Henne mit dem Osterhas. Sie kicherten und machten Witze, Ostern ist doch einfach spitze.

Fröhlichen zweiten Ostertag, L.G. erice-Lilo

 

 

Fröhliche Ostern


Osterquelle 001Die Osterquelle oder Marienquelle genannt, befindet in Reinickendorf am Schildower Weg in der Nähe von Alt-Lübars . Die letzte im Freien sprudelnde Quelle in Berlin

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eigentlich hatte ich vor, in diesem Jahr wieder zur Osterquelle, nach Lübars zu wandern. Ich weiß nicht ob ich diesen Weg zurzeit schaffe. Es heißt ja wer daraus trinkt wird oder bleibt gesund und fit. Also muß die heilende Wirkung von der letzten Wanderung noch reich. Das hoffe ich jedenfalls.    Kennt ihr auch diesen Brauch?

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Lasst es euch gut gehen,

L.G. eric-Lilo